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Interview mit Christian Wegmann

Senior Business Consultant / Interface Architect

Herr Wegmann, wie sind Sie zu TDM Systems gekommen?

Ich habe 2001 meinen Abschluss als staatlich geprüfter Wirtschaftsinformatiker gemacht. Im gleichen Jahr ist damals die Internetblase geplatzt, wodurch der Markt im Bereich Softwareentwicklung ziemlich leergefegt war und die Jobs ziemlich rar. Ich komme ursprünglich aus dem Saarland und war dort sehr verwurzelt, bin es immer noch. Letzten Endes hat mein Opa den Ausschlag gegeben, der mich ermutigt hat, das Abenteuer einzugehen und mich von meiner ursprünglichen Heimat zu lösen. Heute bin ich sehr dankbar, dass ich den Schritt gewagt habe und mich bei TDM Systems als Softwareentwickler beworben habe, da es mir auch andere Sichtweisen und Möglichkeiten eröffnet hat.

 

Warum haben Sie sich gerade für TDM Systems entschieden?

Was mich sehr gereizt hat, war das industrielle Umfeld, in dem TDM Systems agiert. Insbesondere, weil es sehr zukunftsträchtig ist. Auch im Vorstellungsgespräch wurde mir schnell klar, dass TDM Systems ein interessanter und reizvoller Arbeitgeber ist. Ich sollte direkt mit meinem zukünftigen Chef ein Programmierproblem lösen. Es hat mir gefallen, dass ich direkt mit einer Herausforderung konfrontiert wurde. Und wie sich herausgestellt hat, habe ich die ja auch ganz gut gemeistert. Den Job habe ich bekommen.

Auch die Art und Weise, wie die Geschäftsführung und mein zukünftiger Chef im Vorstellungsgespräch mit mir umgegangen sind, haben mir das Gefühl gegeben, dass ich hier in ein gutes Team komme. Es wurde klar, dass man bei TDM Systems Chancen hat, sich selbst einzubringen und sich weiterzuentwickeln. Und an der Programmieraufgabe hat man gemerkt, dass viel Wert darauf gelegt wird, Dinge aktiv mitzugestalten und seine Meinung miteinzubringen.

Und auch die Kollegen, die gleich offen und interessiert auf mich zugekommen sind, haben mir bestätigt, hier bin ich richtig.

 

Ihr Karriereweg bei TDM Systems ist eher ungewöhnlich, wenn man dem Vorurteil glaubt, dass Entwickler und Vertriebler gegensätzlicher nicht sein können. Sie sind Entwickler – warum jetzt der Wechsel in den Vertrieb?

Ich habe im Standardentwicklungsteam angefangen, bin dann relativ schnell in den Bereich für die Spezialanpassungen für Kunden gewechselt, in dem ich dann 14 Jahre tätig war.

Das Bild des Entwicklers ist ja immer etwas klischeebehaftet. Das Klischee vom introvertierten Typ mit Brille, der im Keller Software entwickelt, stimmt aber so nicht immer. Und schon gar nicht bei mir. Ich war schon immer ein offener Typ, der sich gerne mit anderen austauscht. Und diese Offenheit und Freude auf andere Menschen zuzugehen, hat mir dann auch dabei geholfen, spezifische Kundenwünsche umzusetzen. In dem Bereich konnte ich jahrelang Erfahrung sammeln und habe gemerkt, dass ich ein gutes Gespür dafür habe zu erkennen, wo die Probleme des Kunden eigentlich genau liegen. Das ist schon eine Kunst, wirklich auch das wahre Problem des Kunden herauszuarbeiten. Das fiel mir recht leicht und hat Spaß gemacht. Und auch die Rückmeldungen waren immer positiv.

Da kann ich schon verstehen, dass die Frage aufkommt, warum ich jetzt in den Bereich Presales gewechselt habe. Als die Stelle intern frei wurde, hat sie mich direkt gereizt. Für mich war das ein Weg, meine jahrelang gesammelte Erfahrung auf andere Weise gewinnbringend für das Unternehmen einzubringen und weiter auszubauen.

Also habe ich überlegt, ob ich den Schritt aus meiner Komfortzone mit einem geregelten Arbeitstag hin zu einem Arbeitstag, an dem man viel unterwegs ist, wagen möchte. Und auch, ob das vereinbar mit meiner Familie ist. Ich habe mich viel mit Kollegen ausgetauscht, die in dem Bereich tätig sind. Meine Frau hat mich mit einer deutlichen Antwort bestärkt. Sie meinte, ich sei ja jetzt in einem Alter, in dem man nicht mehr ganz so viele Chancen bekomme [lacht].

Wie haben Ihre Kollegen in der Entwicklung auf den Wechsel reagiert?

Ganz überraschend kam es ja nicht. Meine Kollegen und mein direkter Chef in der Entwicklung kennen mich alle sehr gut. Und mein Chef hat den Wechsel auch als Chance gesehen – mit einem Mitarbeiter im Presales, der sehr entwicklungsnah ist und die Sprache der Entwickler spricht und versteht. Denn es stimmt schon, eine Kluft zwischen Entwicklung und Vertrieb gibt es schon. Hier eine gemeinsame Sprache zu finden, ist eine Herausforderung. Und ich glaube, durch meinen Hintergrund und meine Erfahrungen kann ich die Kluft schließen.

 

Welche Eigenschaften und Erfahrungen als Entwickler helfen Ihnen bei Ihren neuen Aufgaben im Bereich Presales?

Zwischen den Zeilen raushören, was der Kunde wirklich braucht, es zu erfassen und zu verstehen, das kann ich durch meine Erfahrung in der Softwareentwicklung ziemlich gut. Denn da kann man schon auch mal in die falsche Richtung laufen. Das Entscheidende ist, diese Kundenwünsche dann konkret für die Entwicklung zu kommunizieren, damit die Entwickler genau wissen, was sie umsetzen müssen. Da hilft es sehr, dass ich die Anforderungen aus der Entwicklung kenne und weiß, worauf man Wert legen muss. Und gleichzeitig hilft meine Erfahrung auch in der Kommunikation nach außen zum Kunden, um klar zu kommunizieren, was ich ihm anbieten kann und möchte. Ich bin sozusagen der Übersetzer zwischen der realen Welt und der Bits und Bytes.

 

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit bei TDM Systems?

Ganz besonders gefällt mir, dass ich sehr eigenständig agieren kann. Man hat viel Handlungsspielraum und wird nicht eingeengt, es wird einem immer Gehör geschenkt – das ist nicht selbstverständlich in einem Unternehmen. Klar gibt es Rahmenbedingungen, gleichzeitig bekommt jeder Mitarbeiter viele Freiheiten und kann viel selbst steuern.

Den kollegialen Zusammenhalt schätze ich auch sehr. Ich bin schon sehr lange bei TDM Systems und kenne meine Kollegen gut. Und auch wenn man mal komplett unterschiedlicher Meinung ist, ist es trotzdem ein Miteinander.

 

Noch ein letztes „Wort“?

Wir stecken gerade in einer sehr spannenden Zeit mit dem neuen Produkt Global Line und den damit verbundenen Möglichkeiten. Ich freue mich wirklich sehr darauf, Teil davon zu sein und aktiv mitzugestalten.