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Expertise ist der beste Rat

Lange bevor ein Kunde sich für TDM entscheidet, hat Thomas Mücke schon viel Zeit, Arbeit und vor allem Expertise investiert. Er versteht sich als Berater, nicht als Verkäufer. Ob vor Ort oder per Telefon: Mücke analysiert die bestehenden Prozesse des potenziellen Kunden genau und zeigt auf, an welchen Stellen und mit welchem wirtschaftlichen Ertrag sich TDM einsetzen lässt.

Wir treffen Thomas Mücke, Senior Business Solution Consultant bei TDM Systems, zwischen zwei Terminen. Mit einem Erfahrungsschatz von 25 Jahren im Werkzeugdatenmanagement ist sein Rat begehrt und sein Kalender voll. Gerade komme er aus einem Gespräch mit einem belgischen Interessenten. „Der potenzielle Kunde sprach uns kürzlich auf der AMB an. Bei ihm ging es um die wichtige Entscheidung für ein neues CAD/CAM-System mit möglicher Anbindung an TDM.“ Bevor jedoch wichtige Weichen für die Produktionsprozesse gestellt werden, wollte der Maschinenhersteller das Tübinger Tool Lifecycle Management möglichst praxisnah kennenlernen.

Dank Herrn Mücke konnte ihm geholfen werden. „Über unsere Screen-Sharing-Plattform habe ich ihm live die System-Integration demonstriert. Wir haben ein Demo-Komplettwerkzeug in TDM als 3D-Modell zusammengebaut, dieses in die CAD/CAM-Software übertragen und dort erst eine Werkzeugbahnberechnung und dann eine Materialabtragssimulation durchgeführt. Die Demonstration kam gut an, und ich bin guter Dinge, dass dieser potenzielle bald zum tatsächlichen Kunden wird.“

Ein Ausschnitt aus einem typischen Tag von Thomas Mücke also? „Könnte man so sagen.“ Er beginnt um 7 Uhr in der Früh und ist oft um 7 Uhr am Abend noch nicht zu Ende. Die frühen Stunden gehören Asien und die späten den USA, die Zeit dazwischen Europa. Für seine Hobbys, Tennisspielen und Radfahren, bleibt wenig Zeit. Aber Mücke liebt seine Arbeit. Auch, weil er die Freiheit hat, sich seinen Tag selbst einzuteilen zu können. „Zwei bis drei Tage in der Woche bin ich bei einem Kunden, meist nur für ein paar Stunden wie heute Morgen bei einem Zerspaner in der Nähe bei Balingen, bei dem es um die Einbettung von CNC-Maschinen in die vorhandene Netzwerkinfrastruktur und die Anbindung an TDM ging. Manchmal dauert so ein Beratungsprozess vor Ort aber auch mehrere Tage.“ Der direkte Kontakt ist Mücke besonders wichtig, persönlich wie beruflich.

Mitte der 1980er-Jahre begann er seine Laufbahn bei Bosch in Stuttgart. „Ich habe Mechaniker von der Pike auf gelernt“, sagt er stolz. Es folgte ein Studium der Produktionstechnik an der FH Ulm und erste Berührungen mit dem damals noch jungen Thema „Toolmanagement“. Schon während des Studiums faszinierte ihn die Schnittstelle zwischen technischen und betriebswirtschaftlichen Systemen. Das Interesse blieb: Ist die Konstruktion fertigungsgerecht? Wo stecken Kostentreiber? Wie lassen sich Informationen aus der Maschine in die Verwaltung zurückspielen? Das sind die Herausforderungen, an denen er arbeitet. „Die Potenziale kann man nur ausschöpfen, wenn man die Prozesse ganzheitlich betrachtet“, ist er überzeugt. Mit jedem Arbeitgeber hat er sein Wissen sukzessive ausgebaut. CAM-Anbindung, die Einbindung von MES-Systemen, Schnittstellen zu SAP, Verknüpfung von CAM mit dem CAD-System und dabei immer der Austausch mit den Abteilungen: Das ist Thomas Mückes Welt.

Im Jahr 2009 dann, mitten in der Krise, ließ er sich von TDM Systems nach Tübingen locken – eine Entscheidung, die er nicht bereut. Sein umfassendes Know-how über Systeme, Anwendungen und Prozesse kann er vielfältig einbringen: im Engineering, in der Kundenberatung im After-Sales. Er berät nicht nur Kunden, er ist auch ein gefragter interner Berater für die Kollegen aus Marketing, Vertrieb und Entwicklung.

Er selbst schätzt die Offenheit des TDM-Softwarekonzepts, das derzeit unter dem Stichwort „Tool Lifecycle Management“ den Weg des Werkzeugs im gesamten Fertigungsprozess – ‚faktisch‘ wie digital – in den Blick nimmt. Digitale Fabrik also? Industrie 4.0?

„Industrie 4.0 ist ein alter Hut,“ sagt er schmunzelnd und beobachtet, ob sein Gegenüber auf die Provokation reagiert. Mücke hat die Anfänge des Computer-Integrated Manufacturing, kurz CIM, miterlebt. „Die Vision von damals liegt heute wieder auf dem Tisch. Aber die Technik ist weiter.“ Die Integration von Technik und Betriebswirtschaft – heute kann sie gelingen. „Der Beratungsbedarf bei den Kunden nimmt schon vor dem Verkauf immer mehr zu. Von der Planung bis hin zur zur Shopfloor-Ebene – die Integrationen und Anforderungen werden immer komplexer. Digitalisierung und Automatisierung des gesamten Produktionsprozesses ist derzeit das bestimmende Thema. Und in diesem Zusammenhang spielt TDM als Softwarelösungs-Anbieter eine zentrale Rolle. Hier können wir unsere Kompetenz als Berater voll ausspielen“, fasst Thomas Mücke die Zukunftsperspektive des Tool Lifecycle Managements zusammen und verabschiedet sich freundlich von uns – denn schon ruft der nächste Termin und das nächste interessante Projekt.

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