tdmsystems
Kundenlogin X

Up, up in the Cloud

Mit TDM Cloud Line revolutionieren TDM Systems und Sandvik Machining Solutions das Werkzeugdatenmanagement. Es ist die weltweit erste Cloudlösung für diesen Bereich. SaaS (Software as a Service) stellt das Programm ohne Installation bereit. Anwender produzierender Unternehmen brauchen lediglich einen Internetbrowser. Sie können sofort auf Tausende von Werkzeugdaten zugreifen und diese für die Zerspanung nutzen.

Könnte es einen besseren Ort geben? Die EMO 2017 in Hannover, die Weltleitmesse der Werkzeugmaschinenbranche, bot den passenden Rahmen für eine sensationelle Premiere: Sandvik Machining Solutions und TDM Systems stellten das weltweit erste Softwareprogr amm für die Verwaltung von Werkzeugdaten vor, das komplett aus der Cloud kommt. Es muss weder auf eigenen lokalen Rechnern noch auf Servern aufwändig installiert werden. Einfach im Browser die Startseite aufrufen, Zugangsdaten eingeben und los geht’s – das ist der hürdenlose Einstieg in die digitale Werkzeugverwaltung.

Vorreiter der Digitalisierung

„Damit übernimmt Sandvik eine führende Rolle in der digitalen Transformation des Toolings“, erklärte stolz Hugo Nordell, Director Digital Solutions bei Sandvik Machining Solutions anlässlich der Präsentation von TDM Cloud Line. Nordell weiter: „Mithilfe der TDM Cloudlösung können Kunden ihren Engineeringprozess beschleunigen, den Einsatz verschiedener Werkzeuge simulieren und die Produktion auf der Basis umfassender und präziser Werkzeugdaten sicher planen.“

Mit über 25 Jahren Erfahrung im Tool Data Management ist TDM Systems der ideale Systempartner für Sandvik, um Anwendern eine rundum ausgereifte Lösung zur Verfügung stellen zu können. Nordell ist sich sicher: „Sandvik wird in der digitalen Transformation gemeinsam mit TDM Systems eine führende Rolle einnehmen.“

TDM Cloud Line basiert auf TDM 2017 Global Line, der komplett modernisierten TDM Lösung, die im Frühjahr eingeführt worden war. Zu den Modernisierungen von Global Line gegenüber TDM 2017 kommt bei der Cloudlösung ein wesentlicher weiterer Vorteil hinzu: Nutzer können sich jetzt die Daten tausender Werkzeuge aus der TDM Cloud herunterladen und diese gemäß ihren eigenen Anforderungen verwalten.

Alle Werkzeugdaten aus der Cloud

Heute stehen dem Anwender nur die Daten der Werkzeughersteller selbst zur Verfügung. Problem: Sie unterscheiden sich erheblich in ihrer Qualität und Tiefe. Häufig müssen sie nachbearbeitet oder sogar komplett neu erstellt werden. TDM Cloud Line wird dem Anwender dazu integrierte Analysetools, „fit for purpose“, “data“, Generatoren und Daten auf Abruf zur Verfügung anbieten. Der virtuelle Zerspanungsprozess kann sofort beginnen.

„Der digitale Entwicklungsprozess scheitert heute noch oft an Datenlücken und Medienbrüchen im Werkzeugbereich“, weiß TDM Geschäftsführer Peter Schneck. TDM Cloud Line schließt diese Lücken. „Damit ist es kein Problem mehr, schon während der Produktdesignphase auch alternative Werkzeuge zu testen.“ Der Weg zum optimalen Werkzeug war noch nie so kurz.“

Qualität und Verfügbarkeit der Werkzeugdaten sind für metallverarbeitende Unternehmen kritische Erfolgsfaktoren. „Wir verstehen uns als Treiber der Digitalisierung des gesamten Tool Lifecycle Managements – von der Auswahl bis zum Recycling“, so Schneck weiter. „Dank unseres neuen Cloudangebotes können die Anwender geradezu spielerisch leicht die digitale Reise antreten.“ Erste Pilotkunden gehen im Herbst auf diese Reise.

Fit for use, der Checker für den Werkzeugzusammenbau

Nach dem Start von TDM Cloud Line befindet man sich im Bereich Werkzeugkomponenten. Wie bereits von TDM Global Line gewohnt, lässt sich auf vielfältige Weise filtern, um schnell zum Ziel zu kommen. Das erinnert in seiner Einfachheit an bekannte Shopping-Suchmaschinen aus dem Internet. Dem folgt auch die Logik der „Extended Search“ von Werkzeugen via Cloud-Katalog. „Wer bei seinen vorhandenen Werkzeugen nichts Geeignetes findet, kann direkt in TDM Cloud Line mit der Suchfunktion nach Werkzeugen anderer Hersteller suchen“, beschreibt Vertriebsleiter Eugen Bollinger.

Ein weiteres Novum nennt Bollinger: „Das Fenster ‚Status‘ liefert mir sofort die Information, ob meine Werkzeugdaten vollständig verfügbar sind, und zwar nach den Kriterien ‚ready for assembly‘, ‚ready for logistics‘ und für verschiedene CAM-Programme.“ Natürlich wird angezeigt, welche Daten fehlen, damit diese schnell und einfach ergänzt werden können. Dieses Feature mit dem Namen „Fit for use“ wird konstant weiterentwickelt, denn es erleichtert ganz erheblich die tägliche Arbeit des Anwenders. Bollinger: „Wir sehen in diesem Bereich den Schlüssel zum erfolgreichen Werkzeugdatenmanagement der Zukunft.“

Neues auch beim Werkzeugzusammenbau: Über eine 3D-Logik lässt sich das entsprechende Werkzeug aussuchen und automatisch zusammensetzen. Und so soll die Entwicklung weitergehen, wie Eugen Bollinger betont: „Wir werden uns konsequent bei der Entwicklung unserer Produkte an diesem Leitsatz orientieren: einfach – schnell – zuverlässig.“

Dreigestirn TDM next generation

Trotzdem gilt, und das ist Peter Schneck besonders wichtig: Alle drei TDM Versionen, also TDM 2017, TDM 2017 Global Line und TDM Cloud Line, stehen als Produktgruppe „TDM next generation“ zur Verfügung und werden weiterhin gepflegt. Damit sind bereits getätigte Investitionen gesichert. Im Rahmen der Tool Lifecycle Management-Strategie sind alle drei Produkte vernetzt mit den fertigungsrelevanten Bereichen ERP, MES, Werkzeuglogistik, Voreinstellung, Werkzeugmaschine, PLM/CAD und CAM/Simulation. Aber auch noch nie war ein Umstieg so einfach. Wer Industrie 4.0 gefahrlos ausprobieren möchte, hat jetzt die Möglichkeit.

ia youtube linkedin